Warum Ernährung und Forschung?





Ich koche leidenschaftlich gerne und das schon seit Kindheitstagen. Seit ich mich mit 14 Jahren entschieden habe vegetarisch zu leben, habe ich mich vermehrt mit gesunder pflanzlicher Ernährung beschäftigt. Das Thema liegt mir sowohl aus ethischen als auch ökologischen und gesundheitlichen Gründen sehr am Herzen und darum ist es mir ein Anliegen, anderen Menschen die pflanzliche Ernährung näher zu bringen. Ich bin der Überzeugung bin, dass eine gesunde ausgewogene Ernährung der Schlüssel zu guter Gesundheit ist, diese aber weder auf Kosten von Tieren noch auf Kosten des Geschmacks gehen muss. Mit der Ausbildung zur veganen Ernährungstrainerin konnte ich diese Überzeugung schließlich mit meiner Leidenschaft für gesunde Ernährung verknüpfen und seither interessierten Menschen mit fachlicher Kompetenz zur Seite stehen.



Mein zweites großes Interesse gilt, ebenfalls bereits seit jungen Jahren, der Tierwelt. Insbesondere wollte ich immer verstehen wie Tiere denken, was sie fühlen und wie sie diese Gefühle inter- und intraspezifisch kommunizieren und ausdrücken. Durch mein Biologiestudium und die anschließende Fokussierung auf den Bereich der Verhaltens-und Kognitionsbiologie konnte ich schlussendlich die notwendigen Fähigkeiten und Techniken erlernen, um das Verhalten von Tieren mit wissenschaftlichen Methoden zu messen und somit besser verstehen zu können. Um das Wohlbefinden von Tieren feststellen zu können, brauchen wir valide Indikatoren, die uns Auskunft über ihre physische und psychische Gesundheit geben, sowie ein Verständnis dafür wie sie ihre Umgebung wahrnehmen. Mit meiner Forschung will ich zu diesem Verständnis beitragen und die Erkenntnisse mit so vielen Menschen wie möglich teilen. In der Hoffnung die Empathie der Menschen zukünftig auch gegenüber Nutztieren zu erhöhen.